1990
Juni: Besetzung eines Fabrik- und Wohngebäudes in der Palisadenstraße
durch den Verein
August: Gründung des Vereins (da waren viele gute blumige Ideen!!!)

1991
April: Übernahme von Räumen in der Dolziger Straße
Juli: ein Treffpunkt“Kindheit“ beginnt mit Gesprächsrunden und Seminaren zu arbeiten
September: Beginn der Förderung des „Spielraum Kunst“ durch den Senat
Dezember: Bewilligung von 21 ABM Stellen (so viele Idealisten!!!!)

1992
Februar: die psychosoziale Beratungsstelle nimmt ihre Arbeit zunächst außerhalb auf
April: die Gruppe „Menschen Märchen Theater Musik“ versucht in Zusammenarbeit mit der HdK neue Formen des Mitspieltheaters (ein sehr spannender Prozess!!!)
August: die Nutzung des Hauses Weidenweg 62 wurde durch einen Vertrag mit der WBF für den Verein ermöglicht trotz laufender Rückübertragungsansprüche

September: Beginn der Zusammenarbeit mit der Gruppe“Drinnen und Draußen“ vom Strafvollzug Tegel zum Umbau der Räume im HAUS
Dezember: Fortbildungskurs „Kindheit Künstler Kind“

1993
Februar: die Fenster sind undicht, die Wasserleitungen frieren ein, wir heizen und heizen!!!
Juni: Erstes HAUS Fest a’la ART mit Theater, Musik, Tanz, Performance
Juli: Ferien Spiel Raum mit Lehmofenbau und Holzskulpturen (Ferien in Berlin super!!!)
Dezember: ABM Stellen laufen aus, es entstehen 9 LKZ Stellen

1994
März: es erscheint die erste Ausgabe des Friedrichshainer KiezKidsblattes
April: Mitspielprojekt „Kindheit gestern Kindheit heute“ mit Senioren und Kindern
September: zusätzliche ABM Stellen werden beantragt und genehmigt
Oktober: die psychosoziale Beratungsstelle zieht ins HAUS
Dezember: Fachtagung „Künstlichkeit Natürlichkeit“

1995
März: Waltraud Lewin liest im HAUS aus ihrem Buch „Alter Hund auf drei Beinen“
Oktober: Fachtagung „Das Europäische Kind mit Theatergruppen und Wissenschaftlern aus fünf europäischen Ländern (wir sprechen italienisch, dänisch, englisch)
Dezember: eine Zukunftswerkstatt mit Vorträgen und Ausstellungen nimmt seine Arbeit auf

1996
Januar: durch die Verwaltungsreform Eingliederung des Projektes in den Stadtbezirk (Gasthörer im JHA mit vielen langen Sitzungen und vielen interessanten Gesprächen!!!)
März: Mitarbeit an den Untersuchungen zur Kinderfreundlichkeitsprüfung (was für ein Wort!!!) im Stadtbezirk und Beginn der Mitarbeit in der Kinderagenda Friedrichshain
April: erstes Hexenfest des HAUSES (Hexen und Hexer mitten in der City!!!)
Dezember: die Anzahl der LKZ Stellen reduziert sich auf 5
Februar: zusätzliche ABM werden beantragt und genehmigt

1997
September: DAS HAUS organisiert ein Straßenfest im Friedrichshain (nie mehr wieder!!!)
November: das Friedrichshainer Geschichtenbuch erscheint
Dezember: erstes HAUS Fest zu Weihnachten (wir singen wieder gemeinsam Weihnachtslieder!!!)

1998
März: Abend zur Kindheit in Costa Rica in der Veranstaltungsreihe „Das Bild vom Kind“
September: Uraufführung des Theaterstücks „Das kleine Segelschiff“ von Norbert Blühm (in Zusammenarbeit mit dem Haus der russischen Kulturen!!!)
November: Mexiko Fest im HAUS

1999
Januar: unsere siebzehn Kachelöfen im HAUS reißen wir nach und nach 1998 ab, Gasleitung kommt!!!
Februar: das Gebäude Weidenweg 62 wird Eigentum der WBF. Gemeinsam mit dem Verein wurden Sanierungspläne erarbeitet. (fast ein Jahr Verhandlungen und Gespräche!!!)
November: Australien Fest im HAUS
Dezember: noch 3 von 5 LKZ Stellen bleiben

2000
März: die umfangreiche Sanierung des gesamten Gebäudes vom Keller bis zum Dach beginnt, die Angebote laufen dennoch weiter (Bauarbeiter wohin man blickt!!!)
November: Abschluß der Sanierung des HAUSES und Bemalung der Fassaden

2001
Januar: die ehrenamtliche Arbeit im HAUS erhält beständigen Zuwachs
Juni: Premiere der szenischen Lesung „Grüner Hund“ von Daniil Charms
September: der Kinderfreizeitklub im HAUS wird eröffnet
November: erste Werkstatt Kindheit, Thema:“Die letzten Pioniere der DDR“

2002
März: das von Kindern geschriebene Buch „Gewaltige Geschichten“ erscheint
August: DAS HAUS im Weidenweg feiert zehnjähriges Bestehen mit vielen 2002
Gästen, Partnern, Freunden und Mitarbeitern…

2003-2008
5 Jahre offene Kinder- und Jugendarbeit
-viele Mitmachangebote
-unzählige Ideen und Projekte
-ganz ganz viele Kinder
-erste Kontakte und Projektzusammenarbeit mit Berliner Grundschulen beginnt und intensiviert sich im Laufe der Zeit
-Das HAUS feiert seinen 15. Geburtstag und viele sind dabei
-Unterstützung der Bezirks und des Jobcenters besteht während der ganzen Zeit
-erste 1-Euro-Jobs beginnen im HAUS
-Eltern erobern das HAUS
-immer mehr Eltern kommen

2009
Januar:
-Umorientierung in ein familienorientiertes Zentrum
-Einbeziehung aller Mitarbeiter und Kooperationspartner in den Prozess
-Stärkung und Weiterentwicklung der Familienangebote
März:
-durch Unterstützung und mit vielen Bücherspenden richten wir eine Familienbibliothek ein
-im HAUS führen wir eine Fortbildung zur gewaltfreien Kommunikation durch
November:
-durch Finanzierung der „Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin” gestalten wir ein „Spielehandbuch”
-auf dem zweiten Arbeitsmarkt gibt es nun „ÖBS-Stellen”

2010
April:
-15 Jahre Familienhexenfest mit megavielen Besuchern
Mai:
-neue Familienprojektideen verwirklichen sich, z.B. „Familienküche – gemeinsam schnippeln, kochen, essen”, Krabbelgruppen, Spielegruppen und die Väter mit dem Wunsch nach eigenen Treffpunktmöglichkeiten kommen ins HAUS
September:
-es gibt in Zusammenarbeit mit einer Zahnärztin einen „Milchzahntag” und für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 14 Jahren einen Infoabend zum Thema Pubertät
November:
-wir beteiligen uns an den Berliner Märchentagen

2011
Januar:
-wir starten ein Wintersportangebot, jeden Samstag „Eltern-Kind-Turnen” in der benachbarten Sporthalle
-es finden viele Projekte mit Grundschulen zum Thema „Kinderrechte” statt
Mai:
-wir beteiligen uns an der 1. Langen Nacht für Familien
„mar de colores” zieht mit vielen Kinderbüchern mit in unsere Bibliothek
Sommer:
-wir führen Familienausflüge ins berliner Umland durch …es gibt so viel zu entdecken
Herbst:
-durch Unterstützung des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg installieren wir eine Baumbank im Hof-Garten… ach wie gemütlich
-auf dem zweiten Arbeitsmarkt gibt es nun „Bürgerarbeit”

2012
DAS HÄUSCHEN lebt sich ein!
Januar:
-wir führen eine Fortbildung zum Thema Kinderschutz durch
-es finden viele Projekte mit Grundschulen zum Thema „Kartoffel” und Märchenprojekte „Die Bremer Stadtmusikanten” statt
-ach unsere Keramikbrennöfen machen uns große Sorgen, wir befürchten, dass sie das Jahr nicht überstehen
Mai:
-ein Eltern-Kind-Angebot „HAUS-Musik für kleine Leute” startet
August: durch Unterstützung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erhalten wir eine Finanzierung für den Anbau eines Wintergartens
September
-WIR FEIERN 20 Jahre DAS HAUS !!!!!!!!!

2013
Januar bis November:
– der geplante Wintergarten soll gebaut werden; wir finden „Altlasten“ unter der aufgebrochenen Betonfläche und Baumwurzeln, die riesig sind; die Zusammenarbeit mit den beteiligten Ausbildungsbetrieben ist zähflüssig; Termine müssen immer wieder verschoben werden
April: das Hexenfest ist zu einer kulturellen Tradition geworden und wird trotz Bauarbeiten wieder von vielen Gästen besucht
Mai bis Dezember:
– wir sind das ganze Jahr über gut besucht, Schulklassen, Kitagruppen, Initiativen, Kulturinteressierte… immer mehr Menschen nutzen die vielfältigen Angebote bei uns; wir zählen ca. 10000 Besucher*innen/ Jahr
– wir freuen uns schon auf die Platzerweiterung durch den Wintergarten, der doch tatsächlich noch Gestalt angenommen hat
– auf dem zweiten Arbeitsmarkt findet man jetzt „Bürgerarbeiter“; sechs Menschen finden dabei bei uns ihren Platz
– wir bilden uns fort zum Thema: „Vorurteilsbewussten Haltung“ und zum „early excelence Konzept“, dabei kann die Leitung an einer Reise nach London teilnehmen

2014
Februar: Juhu – der Wintergarten wird feierlich eingeweiht; es ist ein sehr schöner Anbau geworden
März bis Juni
– es laufen Gespräche mit der Senatsverwaltung zur Übernahme einer bestehenden Kita durch unseren Verein
– parallel dazu „schnappen“ wir uns die leerstehenden Gewerberäume von „Schlecker“ und bauen eine zweite Kita auf
Juli: ist Eröffnung der Kita „Schneckenhäuschen“
seit August: wir sind Träger der Kita „Sterntaler“ und kooperieren mit dem Kunstverein Lieblingsorte e.V.

2015
– während des gesamten Jahres führen wir vielfältige Angebote und Projekte mit Kindern und Eltern, mit Kitagruppen, mit Schulklassen und mit Vätern, Alleinerziehenden Eltern und mit Regenbogenfamilien durch; z.B.
– FuN- Baby; ein Kurs für Eltern mit Babys zwischen 5-10 Monaten
– Zusammen aufwachsen; ein early excellence Ansatz für Eltern mit Kindern zwischen 10 – 18 Monate
– Bilderbuchkino; ein offenes Angebot mit Bildergeschichten für Kinder ab 2 Jahre
– Projekte mit Kitagruppen zum entdecken von kreativen Materialien „Kreativkarussell“
– Projekte mit Schulklassen zu den Themen Ägypten, Hundertwasser, Bremer Stadtmusikanten, Abschied und Kinderrechte
– im April veranstalten wir unser 20igstes „Familienhexenfest“
– während der Berliner Sommerferien ziehen wir mit einem kleinen Handkarren über die umliegenden Spielplätze nach dem Motto „Sommer außer HAUS“ und bieten Bewegungs-, Theater-, Bastel und Vorleseaktionen an
– wir arbeiten kontinuierlich an unserer Zusammenarbeit zwischen Familienzentrum und trägereigenen Kitas
– in diesem Jahr finden keine größeren baulichen Veränderungen statt

2016
– ein Jahr voller schwerer Herausforderungen, denn wir erleben verschiedene Personalwechsel, die für einige Zeit zu massiven Zusatzbelastungen bei den verbliebenen Kolleg*innen führen
– unsere Weihnachtsfeier findet im Januar statt, weil wir das im letzten Jahr nicht mehr geschafft haben
– das Angebot „Eltern-Kind-Turnen“ in einer benachbarten Sporthalle ist über die Wintermonate hinweg wieder der Renner und jeden Samstag mehr als gut gefüllt
– im August schleifen wir den Fußboden im Café und Wintergarten neu ab
– am 01. September beklagen wir den Tod unseres langjährigen und geschätzten Mitarbeiters Jaro
– im Oktober findet wieder die berlinweite Veranstaltung „Lange Nacht der Familien“ statt, an der wir uns seit einigen Jahren beteiligen
– im November nehmen wir auch wieder an den „Berliner Märchentagen“ teil